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UNIVERSITÄT ZÜRICH IRCHEL, NEUBAU LABORGEBÄUDE 

Objektart
5. Etappe (UZI 5), Neubau Laborgebäude

Auftraggeberin
Hochbauamt Kanton Zürich

Architekt
Weber Hofer Partner AG, Zürich

Bearbeitungszeit
2015 bis 2019

Aufgabenbereiche
Gesamtleitung, Projektsteuerung, PQM, GU-Submission, Vertragswesen

Zuständige Bauleiter
Robert Hormes,  Martin Wengle

Info
Mit der 5. Etappe sollen auf Basis des bestehenden Richtplans rund 14 800 m² Hauptnutzfläche bereitgestellt werden. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Flächen für flexible, hochinstallierte Laboratorien, Speziallaboratorien, zentrale Forschungseinrichtungen (Core Facilities) sowie für Serviceleistungen im administrativ-technischen Bereich des Departements Chemie.

Nutzungsbeschreibung
Die Erweiterung schliesst im Osten an die entsprechend verlängerte Fakultätsachse an und stellt in allen Geschossen die Verbindung zum Bestehenden her. In der Haupterschliessungsebene G werden die Speziallabors und die zentralen Forschungseinrichtungen (Core Facilities) angeordnet. In einem eigenen, ebenfalls über Geschoss G erschlossenen Baukörper wird die Magnetresonanzspektroskopie NMR platziert. Die weitgehend frei unterteilbaren Geschosse H bis M werden durch linear angeordnete Medienschächte gegliedert, eine breite und eine schmale Laborschicht werden entlang des Mittelkorridors angeordnet. Die Fakultätsachse bietet Platz für Aufenthaltszonen, Büros und die vertikale Haupterschliessung.

Architektur
Die Erweiterung ergänzt die bestehende Bebauungsstruktur mit zwei sechsgeschossigen und einem eingeschossigen Baukörper. Die für das Irchel-Areal charakteristische Hauptachse wird in südöstlicher Richtung verlängert.

Statik
Flachdecken, Wände der Erschliessungskerne und der Medienschächte, Stützen und Bodenplatte werden in Stahlbetonskelettbauweise ausgeführt, die hohe Nutzlasten, eine grosse Flexibilität in der Nutzung sowie in der Anordnung von nicht tragenden Wänden zulässt.

Gebäudetechnik
Die Medienerschliessung erfolgt über den bestehenden und erweiterten Leitungsstollen im Geschoss E. Die vertikalen Steigzonen sind direkt von den Verkehrszonen her zugänglich und erlauben so frei unterteilbare Raumeinheiten.

Ökologie / Energie
Die kompakten Gebäudevolumen zeichnen sich durch ein günstiges Verhältnis der Hüllfläche zur Nutzfläche aus. Das Projekt unterscheidet konsequent zwischen der langlebigen Primärstruktur und Bauteilen mit kürzeren Lebenserwartungen. Das Projekt wird nach den Anforderungen des Standards Minergie geplant. Eine provisorische Zertifizierung nach Minergie®- Standard liegt vor.